Langfristige Auswirkungen von Spread-Modellen auf strategische Planung
Sehr geehrte Strateginnen und Strategen,,
Spread-Modelle sind keine statischen Gebilde. Ihr Aussagewert hängt davon ab, wie konsequent sie an neue Marktdaten und Erkenntnisse angepasst werden. Wir vertreten die Ansicht: Eine einmal gewählte Modellstruktur bleibt nicht über Jahre hinweg belastbar. Die Realität der Märkte ist zu dynamisch.
Strategische Planung muss die Grenzen und Potenziale der jeweiligen Modelle kennen. Kleine Abweichungen in der Spread-Prognose können sich, über Jahre betrachtet, zu substanziellen Fehlern in der Ressourcenallokation aufsummieren. Die Folge ist nicht selten eine systematische Verzerrung von Entscheidungsgrundlagen.
Wir empfehlen, die eigene Modelllandschaft fortlaufend zu hinterfragen und mit historischen wie aktuellen Daten zu validieren. Regelmäßige Anpassungen erhöhen nicht nur die Prognosegüte, sondern minimieren schleichende Fehler, die bei seltener Überprüfung unbemerkt bleiben würden.
P.S. Regelmäßige Modellüberprüfung verhindert strategische Fehlallokationen und sichert die Aussagekraft auch unter sich verändernden Marktbedingungen.