Dynamische Spread-Anpassung als Risikosteuerung
Market-Maker analysieren Orderbuch-Tiefe und Volumenströme, um ihre Quotes
laufend anzupassen. Bei sinkender Liquidität oder in Phasen erhöhter
Unsicherheit erhöhen sie die Spreads gezielt, um ihr eigenes Risiko abzusichern.
Diese Anpassungen sind keine Reaktion auf Zufall, sondern basieren auf
methodischer Bewertung der Marktsituation.
Strukturelle Markteinflüsse durch Anbieter
Die Konzentration weniger Market-Maker kann zu Phasen strukturell breiterer
Spreads führen. Wenn einzelne Akteure das Orderbuch dominieren, werden
Preisfindung und Liquidität empfindlich gesteuert. Das hat direkte Folgen für
die Handelskosten – insbesondere für größere Transaktionen.